Ladenschlussluzern

Nein zu schlechteren Arbeitsbedingungen im Verkauf ▿

  • Verkäuferinnen und Verkäufer sind gegen die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten. Bereits jetzt müssen sie zerstückelte Arbeitszeiten, Samstagsarbeit und Arbeit auf Abruf in Kauf nehmen – und das zu sehr tiefen Löhnen.
  • In der Nacht und am Sonntag müssen die Menschen sich erholen und ihre Freizeit geniessen können. Ständige Verfügbarkeit am Arbeitsplatz ist familienfeindlich, erhöht den Stress und macht krank. Die 24-Stunden-Arbeitsgesellschaft schadet allen.

Nein zur 24-Stunden-Konsumgesellschaft ▿

  • Das Luzerner Stimmvolk sagte immer Nein zur Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten. Das letzte Mal und überdeutlich am 9. Juni 2013! Die Zwängerei bei den Ladenöffnungszeiten muss endlich aufhören!
  • Nach den Tankstellenshops planen die Liberalisierer bereits Öffnungszeiten rund um die Uhr und mehr Sonntagsverkäufe im gesamten Detailhandel. Die Änderung des Arbeitsgesetzes wäre ein Dammbruch auch für andere Branchen. Diese Salamitaktik darf nicht aufgehen!

Nein zur Schwächung der KMU und Dorfläden ▿

  • Der gewerbliche Detailhandel bereichert über die Ladentüren hinaus Gemeinden, Dorfzentren und Quartiere - auch durch Steuern und dezentrale Arbeits- und Ausbildungsplätze. Warum sollen Tankstellenshops Sonderprivilegien bekommen?
  • Eine Liberalisierung schadet nachweislich dem KMU-Detailhandel und macht den Verkaufsberuf je länger je mehr unattraktiv.