Klares Zeichen gegen 24-Stunden-Shopping

Das überparteiliche Komitee „Nein zur Totalliberalisierung der Ladenöffnungszeiten“ ist erfreut über das deutliche Resultat, mit welcher die Initiative „Für freie Ladenöffnungszeiten“ an der Urne abgeschmettert wurde. Die Zwängerei bei den Ladenöffnungszeiten im Kanton Luzern muss nun ein Ende finden. Der klare Volksentscheid setzt aber auch ein starkes Signal gegen die laufenden Liberalisierungsbestrebungen auf nationaler Ebene.

Längere Ladenöffnungszeiten in Luzern kein Thema mehr
„Heute ist ein guter Tag für die Detaillisten und das Verkaufspersonal bilanziert Heinz Bossert“, Präsident des Detaillistenverbands Luzern das überdeutliche Ergebnis. „Die radikale Initiative fand in keiner Gemeinde des Kantons eine Mehrheit. Damit ist das Thema in Luzern definitiv vom Tisch.“ Marcel Budmiger, Geschäftsleiter des Luzerner Gewerkschaftsbundes ergänzt: „Die Luzerner Kundinnen und Kunden haben einmal mehr an der Urne deutlich gemacht, dass sie weder längere noch liberalisierte Ladenöffnungszeiten wollen. Es ist nun an den Liberalisierungsbefürwortern, dies endlich zur Kenntnis zu nehmen.“

Bundesparlament muss umdenken
„Trotz diesem weiteren klaren Erfolg an der Urne, bleibt das Thema aktuell“, sagt der Grüne Nationalrat und Komitee-Co-Präsident Louis Schelbert. „Im Herbst stimmen wir über 24-Stunden-Shopping bei Tankstellenshops ab. Weitere Liberalisierungsvorlagen wie die Lockerung des Verbots der Sonntagsarbeit wurden vom Bundesparlament bereits aufgegleist, leider auch mit Unterstützung vieler Luzerner Volksvertreter.“ Das Luzerner Komitee fordert deshalb ein Umdenken im Bundesparlament. Die Luzerner Stimmbevölkerung hat heute ein klares Signal gesendet, dass weitere Liberalisierungen unerwünscht sind.

Auskunft:
Heinz Bossert, Präsident DVL, 079 429 01 07
Marcel Budmiger, Geschäftsleiter LGB, 078 757 99 78

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